Podcast
Im Podcast Aus dem Cafésatz spricht Zsolt Janos über tägliche Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Komplexe Zusammenhänge werden klar, nachvollziehbar und mit langjähriger Erfahrung auf den Punkt gebracht.
Beliebteste Episoden der letzten 30 Tage:
15.05.2025
Sehr starke Signale von den großen Bühnen
Wohin die Reise eines neuen Kanzlers oder eines neuen US-Präsidenten geht, hat schon eine starke Signalwirkung. Kanzler Merz signalisiert mit seinem Frankreich-, dann Polen- und gemeinsam mit Starmer die Ukraine besucht, ganz klar die EU-Prioritäten. Das gefällt der US-Administration nicht. Sie hätten gerne einzelne EU-Länder in der schwächeren Rolle als Gesprächspartner. Trump reit mehr für die eigene Taschen in die Welt, um "Deals" an Land zu ziehen und versucht sich mit möglichst viele Nutznießern im Umfeld abzusichern.
14.05.2025
Warum ist er wirklich eingeknickt?
Einige Analysten meinen, daß Trump in diesem von ihm geschaffenen Chaos, noch schnell sich als großer Verhandler verkaufen wollte, bevor Gerichte alle Zollschritte, die er eingeleitet hat, aufheben. China hat im klar aufgezeigt, wie abhängig die USA von den Chinesischen Lieferungen ist. Die seltenen Erden dürften sehr wichtige Industriebereiche treffen. Autoindustrie aber auch Militär, Waffenindustrie... Er hat hoc gepokert, ohne richtigen Blätter in der Hand zu haben. Es dürfte mehr als nur eine Zollstreiterei gewesen sein, mit China als Gewinner...
13.05.2025
Wenn sonst keiner, dann feiert sich Trump selbst
Nach dem Wochenende, den Verhandlungen mit China, feiert sich Trump selbst. China und die Welt schaut zu, daß er die selbst geschaffenen Probleme zurücknimmt und sich als großer Verhandler feiert. Die aktuelle Richtungsänderung dürfte wieder mehr eher taktisch sein und nicht eine Strategie Änderung. Jetzt müssen noch die Wahren aus China für das Weihnachtsgeschäft bestellt werden, sonst wird es sehr große Probleme geben, Themen, die er sich nicht wirklich leisten kann.
12.05.2025
Bail-in, ein Versuch bei der gemeinsamen Sanierung
Wenn in der Wirtschaft Probleme auftauchen, die aucch die Anleger erreichen, dann kommt die Frage nach der Rettung auf. Die Erwartung, daß möglicherweise das Projekt, ein Institut groß genug ist um nach dem "to big to fail" Prinzip gerettet werden muss. Seit 2008 hat sich in diesem Bereich sehr viel getan. Die Bail-in Definition regelt genau diese Frage. Vor einer Insolvenz werden die Gläubiger, über unterschiedliche Produkte also die Anleger in den Sanierungsversuch mit einbezogen. Dabei sind gegebene Garantie Zusagen sehr kritisch und stehen in der Diskussion an erster Stelle.
09.05.2025
Garantiezusagen retten nicht vor der Realität
Garantie Zusagen helfen dem Verkäufer im Moment des Verkaufes, dem Kunden helfen diese gerade, wenn die Märkte nicht funktionieren, gar nicht. Sollte alles passen, dann wäre die Garantie nicht nötig gewesen, es waren nur Kosten und wenn die Garantie schlagend werden würde, weil die Märkte nicht funktionieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Garantiegeber gerade deshalb untergeht... Wer Garantien haben, will sollte lieber sich mit der möglichen Realität auseinandersetzen und sich fragen welche eventuellen Anpassungen notwendig sein können, wenn unerwartete Veränderungen kommen. Die angeblich vor allen Eventualitäten rettende Garantie gibt es nicht.
08.05.2025
J.Powell wie ein Fels in der Brandung
J.Powell hat schon sehr oft gezeigt, daß er sehr besonnen, reflektiert, ruhig Situationen abarbeiten kann. Was wir in der aktuellen Situation sehen, gefällt mir noch mehr. Er macht einen guten Job im Vergleich zum "großen" Chaoten auf seiner Seite. Normalerweise sollten die beiden eng abgestimmt sein... Aktuell krachen die zwei FED-Mandate aufeinander. Vollbeschäftigung und Preisstabilität zu halten ist mit den gesetzten Zoll Maßnahmen garnicht so leicht. Deshalb ist weiterhin auf Sicht fahren die richtige Lösung für die FED.
07.05.2025
Die FED, J.Powell vor recht komplexen Fragen
TALK mit MARTIN:
https://youtu.be/nFq3sz3Yuko?si=KmVeTjGYHL1QdUcO
06.05.2025
Warren Buffett hat gezeigt wie wichtig die ruhige Hand in Stürmen ist
Gerade in stürmischen Zeiten neigen viele Anleger dazu sich hektisch herumzubewegen, nicht nur um maximale Gewinne später zu erzielen, sondern um hektisch kurzfristige Verluste vermeiden zu wollen. Die ruhige Hand ist gerade in stürmischen Zeiten ganz wichtig. Das hat uns über Jahrzehnte der Warren Buffett bewiesen. Mit über 28.000% Steigerung hat er den S&P500 Index( immerhin + 4.838%) seit 1987 pulverisiert.