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Im Podcast Aus dem Cafésatz spricht Zsolt Janos über tägliche Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Komplexe Zusammenhänge werden klar, nachvollziehbar und mit langjähriger Erfahrung auf den Punkt gebracht.

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21.01.2026

Die Märkte zeigen deutlich, daß die rote Linie überschritten wurde

Heute blicken wir auf eine Woche, in der die Finanzwelt kollektiv den Atem anhält. Die Kapitalmärkte schlagen Alarm: Nachdem Donald Trump mit seinen massiven Zollandrohungen gegen europäische Partner im Grönland-Streit eine klare rote Linie überschritten hat, ziehen die Börsen weltweit den Stecker. Doch der Druck kommt nicht nur von den Handelsschirmen. Auch in den eigenen Reihen bröckelt die Fassade: Führende Republikaner distanzieren sich offen und warnen vor einer geopolitischen Sackgasse. Hat sich der Trump diesmal endgültig verzockt?

Die im Podcast besprochenen Inhalte dienen NUR zu allgemeinen Informationszwecken und stellen unter keinen Umständen eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Anlagen dar und sind somit keine Anlageberatung. Der Vortragende kann das Risikoprofil und die finanzielle Situation einzelner Zuhörer nicht einschätzen. Wer sich aufgrund des im Podcast Besprochenem zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten / Vermögenswerten entscheidet, tut diese aus eigener Entscheidung und auf eigene Gefahr. Der Vortragende kann daher keine Haftung übernehmen, wenn Sie aufgrund des im Podcast Gesagtem eigene Anlageentscheidungen treffen und dadurch Verluste erleiden.

Zusammenfassung

Die Märkte schlagen Alarm: Ist die rote Linie überschritten?

In der aktuellen Podcast-Analyse beleuchtet Zsolt Janos die brisanten Entwicklungen an den Kapitalmärkten und die Eskalation der Handelskonflikte. Die jüngsten Aktionen von US-Präsident Trump scheinen eine neue Eskalationsstufe erreicht zu haben, die nicht nur die Märkte verunsichert, sondern auch innerhalb der Republikanischen Partei für Unmut sorgt.

Zolldrohungen und ihre Folgen

Die Zolldiskussionen schienen beendet, doch Trump droht Europa erneut mit 10% Zoll ab dem 6. Februar und möglicherweise 25% ab Juni. Eine Umfrage zeigt, dass mittlerweile 96% der Amerikaner überzeugt sind, dass sie selbst die Zölle tragen. Die Märkte reagieren zunehmend sensibel auf diese Entwicklung.

Der Fall Grönland und die Folgen für Europa

Die Grönland-Geschichte und die angedrohten 200% Zölle auf französische Weine und Champagner erinnern an unschöne Praktiken. Die Märkte haben begonnen, Trumps Vorgehen kritischer zu hinterfragen. Hat er die rote Linie überschritten?

Bondmärkte senden Signale

Die Anleihenmärkte, die sogenannten Bond Vigilandis, haben begonnen, Signale zu senden. Die steigenden Zinsen für 10-jährige Anleihen in den USA, die Basis für Immobilienfinanzierungen, konterkarieren Trumps Bemühungen, Immobilien günstiger zu machen. 9 Billionen Dollar an Staatsanleihen müssen dieses Jahr in den USA umfinanziert werden, was niedrigere Zinsen erforderlich macht.

Die Japan Story: Eine stille Gefahr?

Während Grönland die Schlagzeilen dominiert, spielt sich in Japan eine beachtenswerte Entwicklung ab. Seit Dezember steigen die Zinsen für japanische Anleihen massiv an und erreichten mit 2,35% den höchsten Stand seit 1997. Dies hat massive Auswirkungen auf Investoren, die in den vergangenen Jahren Anleihen zu Nullzinsen gekauft haben. Steigende Zinsen bedeuten fallende Kurse.

Dänemark als Vorreiter?

Dänische Pensionskassen haben begonnen, große Staatsanleihenpositionen im Dollarraum abzustoßen, da sie die Bonität Amerikas nicht mehr als sicher genug einstufen. Ist dies der Beginn einer größeren Bewegung?

Gold und Silber im Höhenflug

Die Unsicherheit an den Märkten treibt den Preis von Gold und Silber in die Höhe. Gold notierte gestern im Laufe des Tages bei fast 5.000 Dollar. Silber erlebt ebenfalls einen massiven Anstieg. Es ist wichtig, die Hintergründe dieser Preissteigerungen zu verstehen und nicht panisch zu reagieren.

Fazit: Besonnenheit ist gefragt

Die aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten sind komplex und von Unsicherheit geprägt. Es ist wichtig, besonnen zu reagieren und nicht in Panik zu verfallen. Fahnenstangenartige Anstiege bei Edelmetallen sollten kritisch hinterfragt werden. Eine gesunde Diversifizierung des Portfolios ist entscheidend.

Die Weltwirtschaft steht vor Herausforderungen. Es ist wichtiger denn je, einen klaren Kopf zu bewahren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

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