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Im Podcast Aus dem Cafésatz spricht Zsolt Janos über tägliche Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Komplexe Zusammenhänge werden klar, nachvollziehbar und mit langjähriger Erfahrung auf den Punkt gebracht.
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05.12.2025
Was bedeutet Sam Altmans "Code Red" für uns?
Heute sprechen wir über eine Meldung, die in der Tech-Welt für ordentlich Wirbel sorgt: Sam Altman hat für OpenAI den Code Red ausgerufen. Doch was bedeutet das eigentlich – und vor allem: Welche Auswirkungen hat das für uns als Anwender von KI-Modellen? Müssen wir uns auf schnellere Innovationen einstellen, auf mehr Sicherheitsmaßnahmen oder sogar auf Einschränkungen?
Und auch für alle, die KI-Unternehmen im Portfolio haben oder den Sektor aktiv beobachten, ist diese Entwicklung spannend. Ist Code Red ein Warnsignal, ein Marketing-Move oder ein Hinweis darauf, dass sich die Branche gerade in eine neue, deutlich kompetitivere Phase bewegt? Wir ordnen ein, was hinter diesem Alarm steckt, wie die KI-Landschaft darauf reagiert und was es kurz- und langfristig für Investorinnen und Investoren bedeuten könnte.
Die im Podcast besprochenen Inhalte dienen NUR zu allgemeinen Informationszwecken und stellen unter keinen Umständen eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Anlagen dar und sind somit keine Anlageberatung. Der Vortragende kann das Risikoprofil und die finanzielle Situation einzelner Zuhörer nicht einschätzen. Wer sich aufgrund des im Podcast Besprochenem zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten / Vermögenswerten entscheidet, tut diese aus eigener Entscheidung und auf eigene Gefahr. Der Vortragende kann daher keine Haftung übernehmen, wenn Sie aufgrund des im Podcast Gesagtem eigene Anlageentscheidungen treffen und dadurch Verluste erleiden.
Zusammenfassung
Sam Altmans "Code Red": Ein Weckruf für die KI-Revolution?
Kürzlich sorgte Sam Altman, CEO von OpenAI, mit der Ausrufung des "Code Red" für Aufsehen. Was steckt dahinter und was bedeutet das für uns als Anwender und Investoren? Dieser Frage geht Zsolt Janos in dieser Analyse nach.
Der Hintergrund: ChatGPT vs. Gemini
Altman stoppte alle laufenden Projekte, um sich voll und ganz auf die nächste Version von ChatGPT zu konzentrieren. Der Grund: Google's Gemini hatte begonnen, ChatGPT vom Thron zu stoßen. Eine neue Version von ChatGPT soll in der nächsten Woche erscheinen und muss besser sein. Dieser Schritt zeigt, wie intensiv der Wettbewerb im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) geworden ist.
Die Auswirkungen für KI-Nutzer
Die gute Nachricht für uns als Nutzer von KI-Systemen ist, dass dieser Wettbewerb zu immer besseren und günstigeren Anwendungen führt. Neben ChatGPT und Gemini etablieren sich zunehmend auch andere Anbieter wie Perplexity und Deep Seek. Eine neue Version namens Garlic steht bereits in den Startlöchern. Wir erleben eine rasante Entwicklung, die unsere Arbeit effizienter gestalten kann.
KI-Blase oder nachhaltiger Trend?
Es stellt sich die Frage, ob die aktuelle Entwicklung eine Blase ist, ähnlich der Dotcom-Blase der späten 90er Jahre. Selbst wenn die KI-Blase platzen sollte, wird die KI als Technologie bleiben und sich weiterentwickeln. Die entscheidende Frage ist, ob wir diese Entwicklung als Anwender oder als Investoren betrachten.
KI als Investment: Worauf Sie achten sollten
Als Investor ist es wichtig, die Risiken und Chancen sorgfältig abzuwägen. Einzelne Unternehmen können wie auf einer Achterbahnfahrt hinauf- und hinuntergezerrt werden. Zsolt Janos empfiehlt daher, auf breite Investmentfonds (ETFs) zu setzen, die die gesamte KI-Infrastruktur abdecken. Diese bieten eine deutlich stabilere Anlage, da sie in alle relevanten Unternehmen investieren und nicht von der Performance eines einzelnen Unternehmens abhängig sind.
Wichtige Erkenntnisse:
- Sam Altmans "Code Red" signalisiert den intensiven Wettbewerb im KI-Bereich.
- Für KI-Nutzer bedeutet dies immer bessere und günstigere Anwendungen.
- Als Investor sollten Sie auf breite Investmentfonds (ETFs) setzen, um das Risiko zu streuen.
- Amazon und Google sind Beispiele für Unternehmen, die die Dotcom-Blase überlebt haben, aber viele andere sind verschwunden.
- Meta (Facebook) zeigt, wie schnell sich Strategien ändern können und wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben.
- Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zuhörerzahlen organisch um 127 Prozent gestiegen.
- Zusätzlich wurden fast 400 Prozent mehr Zuhörer gewonnen.
Die Lehren aus der Dotcom-Blase
Die Geschichte von Amazon und Google zeigt, dass auch Unternehmen, die aus einer Blase hervorgegangen sind, langfristig erfolgreich sein können. Amazon erlebte nach dem Platzen der Dotcom-Blase einen Kurssturz von 95 Prozent. Dennoch ist es wichtig zu bedenken, dass viele andere Unternehmen in dieser Zeit verschwunden sind. Es ist gefährlich, einzelne Werte als die nächste Amazon- oder Google-Story zu verkaufen, insbesondere im Penny-Stock-Bereich.
Diversifikation ist der Schlüssel
Beginnen Sie mit dem Kauf von Segmenten und Sektoren, bevor Sie in einzelne Werte investieren. Wenn Sie mit Einzelaktien arbeiten, sollte Ihr Portfolio mindestens 15 bis 20 Werte umfassen, um eine ausreichende Streuung zu gewährleisten.
Fazit
Die KI-Revolution ist in vollem Gange. Als Anwender können wir uns auf immer bessere und günstigere Anwendungen freuen. Als Investoren sollten wir die Risiken und Chancen sorgfältig abwägen und auf eine breite Diversifikation setzen. Die Entscheidung, ob man Anleger, Spekulant oder Anwender ist, sollte man sich gut überlegen.
Die FED Sitzung und die Zinsentscheidung in der nächsten Woche werden sicherlich weitere spannende Entwicklungen mit sich bringen.
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