Podcast
Im Podcast Aus dem Cafésatz spricht Zsolt Janos über tägliche Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Komplexe Zusammenhänge werden klar, nachvollziehbar und mit langjähriger Erfahrung auf den Punkt gebracht.
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04.02.2026
Die lockeren AI Finanzierer werden kritischer
Es fühlt sich an wie der Moment, in dem auf einer wilden Hausparty plötzlich das Licht angeht. Die Musik läuft zwar noch, aber die Geldgeber schauen sich zum ersten Mal die Rechnung an. In dieser Folge besprechen wir das Phänomen der Überlagerung im AI-Markt: Während Startups noch von Revolution träumen, fordern Finanzierer bereits harte Fakten und differenzierte Geschäftsmodelle.
Die im Podcast besprochenen Inhalte dienen NUR zu allgemeinen Informationszwecken und stellen unter keinen Umständen eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Anlagen dar und sind somit keine Anlageberatung. Der Vortragende kann das Risikoprofil und die finanzielle Situation einzelner Zuhörer nicht einschätzen. Wer sich aufgrund des im Podcast Besprochenem zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten / Vermögenswerten entscheidet, tut diese aus eigener Entscheidung und auf eigene Gefahr. Der Vortragende kann daher keine Haftung übernehmen, wenn Sie aufgrund des im Podcast Gesagtem eigene Anlageentscheidungen treffen und dadurch Verluste erleiden.
Zusammenfassung
Die lockeren AI Finanzierer werden kritischer
Ein Kommentar von Zsolt Janos zu aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten und deren Auswirkungen auf Anleger in Österreich und Deutschland.
Die Tulpenblase als Warnsignal
Der 3. Februar 2026 – ein Datum, das zufällig an den 3. Februar 1637 erinnert, den Tag, an dem die berühmte Tulpenblase in Holland platzte. Der Tulpenindex stieg damals innerhalb weniger Monate von etwa 10 Punkten auf über 200, nur um dann wieder auf das Ausgangsniveau zurückzufallen. Eine radikale Entwicklung, die als Mahnung dienen kann.
Parallelen zu KI-getriebenen Entwicklungen
Aktuell sieht Zsolt Janos Parallelen weniger im Bereich Gold und Silber, sondern vielmehr in den KI-getriebenen Entwicklungen und den damit verbundenen Kreisfinanzierungsmodellen. Diese Modelle, die auf extremer Liquidität basieren, könnten zunehmend unter Druck geraten.
Ein neuer FED-Chef krempelt die Karten um
Ein möglicher Auslöser für diese Entwicklung könnte der kommende FED-Chef Kevin Warsh sein. Er stellt das Quantitative Easing, also die Liquiditätsunterstützung der Märkte durch die Notenbank, massiv in Frage. Seiner Meinung nach sollte diese Maßnahme eine Notfallmaßnahme bleiben und nicht zur Normalität werden. Er plädiert für eine Reduzierung der Notenbankbilanz, was eine Kehrtwende zu den bisherigen Entscheidungen darstellen würde.
Auswirkungen auf Ihr Portfolio
Was bedeutet das für Anleger? Es ist entscheidend, das eigene Portfolio kritisch zu hinterfragen: Welche Bereiche sind auf billiges Geld angewiesen? Eine mögliche Reduzierung der Liquidität könnte diese Modelle unter Druck setzen. Modelle, die echte Mehrwerte schaffen, dürften hingegen weniger betroffen sein. Eine Rotation aus dem KI-Bereich in andere Sektoren könnte bereits stattfinden.
KI-Kreisfinanzierungen im Fokus
Die Diskussionen rund um KI-Kreisfinanzierungsmodelle nehmen zu. Spannungen zwischen OpenAI und Nvidia, sowie kritische Stimmen bezüglich der Qualität von Nvidia-Chips, lassen aufhorchen. Auch die Finanzierung von Oracle, die plant, neues Kapital in Milliardenhöhe aufzunehmen, wird kritisch hinterfragt.
Michael Saylor und Bitcoin im Gegenwind
Auch Michael Saylor mit Strategy steht im Fokus. In der aktuellen Situation zeigt sich, dass Bitcoin die ihm zugeschriebenen Vorteile möglicherweise nicht ausspielen kann. Der fallende Bitcoin-Kurs verschärft die Situation zusätzlich.
Elon Musk: Zwischen Genie und Wahnsinn
Elon Musk, der mit der Fusion von SpaceX und XAI zwei spannende Probleme lösen will, treibt die Börse vor sich her. Seine Schwerpunkte verlagern sich zunehmend von Tesla zu SpaceX, wobei SpaceX bereits mit einer enormen Summe vorbörslich bewertet wird.
Fazit
Die Finanzmärkte sind in Bewegung. Die lockere Geldpolitik der Vergangenheit könnte sich ändern, was Auswirkungen auf verschiedene Anlagebereiche haben könnte. Eine kritische Analyse des eigenen Portfolios und eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten sind daher unerlässlich.
Handlungsempfehlung
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