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Ob Wirtschaftstrends, Kapitalmärkte oder gesellschaftliche Veränderungen - Zsolt Janos wird regelmäßig als Experte in TV-Sendungen eingeladen, um Entwicklungen einzuordnen und Zusammenhänge verständlich zu erklären.

15.04.2025  |  ORF

Was hat Trump mit den nervösen Börsen zu tun?

Warum die Börsen seit Anfang April nervös sind – und was Trump damit zu tun hat In meinem heutigen Live-Interview auf ORF 2 ging es um die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten – und um die Gründe, warum die Volatilität plötzlich wieder zugenommen hat. Zölle, Gegenzölle, 90-Tage-Aussetzungen – die Rückkehr von Donald Trump in die weltpolitische Debatte sorgt für spürbare Unruhe an den Märkten. Was das konkret für Anlegerinnen und Anleger bedeutet, welche Branchen besonders betroffen sind und warum es jetzt auf kühlen Kopf und Diversifikation ankommt – all das habe ich mit ORF-Moderator Wolfgang Gehrer besprochen. Das Video ist hier abrufbar: https://on.orf.at/video/14271660/15861853/experte-ueber-zoelle-boersenturbulenzen-und-die-folgen Ich freue mich über Feedback und Diskussionen. #Börse #Finanzmärkte #Zölle #Trump #Kapitalmarkt #ORF2 #Interview #AktuellNachEins #Anlagestrategie #Wirtschaft

Die in diesem Video besprochenen Inhalte dienen NUR zu allgemeinen Informationszwecken und stellen unter keinen Umständen eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Anlagen dar und sind somit keine Anlageberatung, da ich das Risikoprofil und die finanzielle Situation einzelner Zuhörer nicht einschätzen kann. Wer sich aufgrund des in diesem Video Besprochenem zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten oder Vermögenswerten entscheidet, tut diese aus eigener Entscheidung und auf eigene Gefahr. Ich kann keine Haftung übernehmen, wenn Sie aufgrund des in diesem Video Gesagtem eigene Anlageentscheidungen treffen und dadurch Verluste erleiden.

Zusammenfassung

Was hat Trump mit den nervösen Börsen zu tun? Eine Analyse für Anleger in Österreich und Deutschland

Vom kleinen Bankomaten am Land zum großen Geld der Weltwirtschaft – die Finanzmärkte erleben turbulente Zeiten. Begriffe wie Handelskrieg, Strafzölle und Börsencrashs machen die Runde. US-Präsident Donald Trump sorgt für eine Achterbahnfahrt. Täglich überraschen uns neue Zölle, die dann wieder ausgesetzt oder doch nicht umgesetzt werden. Aber was bedeutet das alles für Anleger in Österreich und Deutschland?

Die anfängliche Unsicherheit und ihre Folgen

Seit Anfang April beobachten wir ein Auf und Ab an den Börsen. Finanzexperte Zsolt Janos erklärt: „Je länger diese Unsicherheit dauert, umso stabiler wird sie in Wahrheit, weil die Märkte auch Donald Trump und seine Aktionen beobachten. Egal wie unberechenbar er im ersten Moment gewirkt hat, je länger es dauert, umso berechenbarer wird, dass man schon damit rechnet, dass er das eh zurücknimmt.“

Anfangs hatten Trumps Worte viel Gewicht. Die ersten Zollankündigungen führten zu Kursrückgängen. Mittlerweile scheint der Markt ihn weniger ernst zu nehmen. Er verliert an Wirkung, da er Ankündigungen oft revidiert.

Wie wirken sich Zölle auf die Börsenkurse aus?

Zölle wirken sich zunächst auf die Preise aus, da die Konsumenten sie letztendlich bezahlen. Dies führt dazu, dass Unternehmen mit Gewinnrückgängen rechnen müssen. Da Anleger an Gewinnen interessiert sind, fallen die Börsenkurse, wenn die Gewinnaussichten sinken.

Mittelfristige Perspektiven: Mehr als nur Zölle?

Was passiert, wenn das von Trump angekündigte Moratorium der Zölle nach 90 Tagen endet? Zsolt Janos meint: „Es zeigt sich eher langsam ein Bild, dass es ihm gar nicht um die Zölle geht, weil er mit den Zöllen seine Hauptprobleme kaum lösen kann. Er hätte gern mehr Einnahmen bzw. eine Lösung bei der extremen Überschuldung der amerikanischen Wirtschaft. Er hat jetzt Zeit, um zu verhandeln. Und es könnte sein, dass es einige Deals, die er ausverhandelt, und vielleicht mit Nullzoll oder Freihandel am Ende eine Einigung gibt.“

Trumps Traum wäre es, die Überschuldung der USA kostengünstig zu refinanzieren, idealerweise zu Nullzinsen und mit hundertjährigen Anleihen. Da dies unwahrscheinlich ist, setzt er Zölle als Druckmittel ein.

Strategie oder Chaos? Die Suche nach Logik in Trumps Handeln

Viele halten Trumps Handeln für erratisch. Die Fachwelt sucht jedoch nach einer Strategie, da es schwer vorstellbar ist, dass ein einzelner Mann das System aus reiner Laune aushebelt. Man versucht, in seinen Handlungen eine Logik zu erkennen, um sich danach auszurichten. Die Märkte und Systeme suchen Berechenbarkeit.

Was bedeutet das für Anleger in Österreich und Deutschland?

Das Wichtigste ist, sich nicht zu spontanen Handlungen hinreißen zu lassen, da die zukünftige Entwicklung unsicher ist. Es ist wichtig, Vertrauen in das System zu haben, das zwar Grenzen zulässt, diese aber klar aufzeigt. Panikverkäufe sind selten eine gute Idee. Die Summe der Fehlentscheidungen und Glücksgriffe hält sich oft die Waage. Es macht keinen Sinn, hektisch zu agieren. Beobachten Sie die Entwicklung und vertrauen Sie auf die Expertise von Fachleuten, die versuchen, die Situation zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu geben.

Fazit: Ruhe bewahren und auf Experten hören

Die von Donald Trump ausgelösten Turbulenzen an den Finanzmärkten verunsichern viele Anleger. Es ist jedoch wichtig, Ruhe zu bewahren und sich nicht von kurzfristigen Schwankungen zu Panikverkäufen verleiten zu lassen. Analysieren Sie die Situation, informieren Sie sich und vertrauen Sie auf die Expertise von Finanzexperten.

Denken Sie daran:

  • Zölle können sich negativ auf Unternehmensgewinne und somit auf Börsenkurse auswirken.
  • Trumps Handeln ist oft unberechenbar, aber es gibt möglicherweise eine Strategie dahinter.
  • Panikverkäufe sind selten die beste Lösung.

Handlungsempfehlung

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