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Ob Wirtschaftstrends, Kapitalmärkte oder gesellschaftliche Veränderungen - Zsolt Janos wird regelmäßig als Experte in TV-Sendungen eingeladen, um Entwicklungen einzuordnen und Zusammenhänge verständlich zu erklären.

23.03.2026

Gold und Silberpreise fallen erneut deutlich warum?

Heute erneut live bei OE24 Business Live zugeschaltet – im Fokus: Turbulenzen an den Märkten, steigende Ölpreise und die ...

Die in diesem Video besprochenen Inhalte dienen NUR zu allgemeinen Informationszwecken und stellen unter keinen Umständen eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Anlagen dar und sind somit keine Anlageberatung, da ich das Risikoprofil und die finanzielle Situation einzelner Zuhörer nicht einschätzen kann. Wer sich aufgrund des in diesem Video Besprochenem zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten oder Vermögenswerten entscheidet, tut diese aus eigener Entscheidung und auf eigene Gefahr. Ich kann keine Haftung übernehmen, wenn Sie aufgrund des in diesem Video Gesagtem eigene Anlageentscheidungen treffen und dadurch Verluste erleiden.

Zusammenfassung

Gold und Silber unter Druck: Was steckt hinter dem Preisverfall?

Der Irankonflikt hält die Märkte in Atem. Während die Ölpreise steigen, erleben Gold und Silber einen deutlichen Rückgang. Wir haben mit Finanzexperten Zsolt Janos gesprochen, um die Hintergründe zu beleuchten.

Aktuelle Marktlage: Eine Momentaufnahme

Die Märkte reagieren aktuell sehr sensibel. Zsolt Janos betont, dass die heftigen Reaktionen nicht nur am heutigen Tag zu beobachten sind, sondern bereits vor dem Wochenende begannen. Er identifiziert vier wesentliche Faktoren für die Entwicklung:

  • Starker US-Dollar: In globalen Krisen ist der Dollar eine klassische Fluchtwährung. Eine Aufwertung des Dollars führt tendenziell zu einer Abwertung von Anlageklassen wie Gold.
  • Steigende Zinsen: Die Erwartung steigender Zinsen, basierend auf der Kommunikation der Notenbanken, stellt eine Konkurrenz für Gold dar.
  • Konjunkturschwäche: Die Krise trübt die Konjunkturaussichten.
  • Unsicherheit über den Konfliktausgang: Das Ultimatum von Trump und die prompte Reaktion aus dem Iran tragen zur Verunsicherung bei.

Kurzfristiger Schock oder langfristige Neubewertung?

Die große Frage ist, ob es sich um eine kurzfristige Schockreaktion handelt oder um eine langfristige Neubewertung. Zsolt Janos skizziert drei mögliche Szenarien:

  • Schnelles Ende der Krise: Die Märkte finden zu alten Mustern zurück.
  • Mittelfristige Dauer: Anhaltende Verunsicherung, aber keine gravierenden Schäden für die Wirtschaft; Rückkehr zu normalen Preisen.
  • Langwierige Krise: Anpassung des Systems, möglicherweise Corona-ähnliche Strukturen mit Einschränkungen aufgrund explodierender Energiepreise.

Energiepreise im Fokus: Droht eine zweite Energiekrise?

Die Ölpreise stehen besonders im Fokus. Das Gerücht, dass die Spritpreise auf 3 € steigen könnten, beunruhigt viele. Zsolt Janos erklärt, dass das Problem nicht in zu geringen Fördermengen liegt, sondern in der Sensibilität der Versorgungssysteme, insbesondere der Straße von Hormus. Obwohl es aktuell keine Engpässe gibt, preisen die Märkte Erwartungen ein, was zu steigenden Preisen führt.

Die Geschichte hat gezeigt, wie sensibel unser System auf teure Energie reagiert. Die Ölschocks in den 70er Jahren führten zu einer Inflation von bis zu 16 %. Auch der Ukrainekrieg hatte einen großen Einfluss. Bleiben die Energiepreise hoch, sickern diese Preise in unser Leben ein, nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in der Produktion und im Reiseverkehr (Kerosinpreise).

Gold und Silber: Panikverkäufe oder Chance?

Der aktuelle Preisverfall bei Gold und Silber ist teilweise auf Panikverkäufe zurückzuführen. In Schocksituationen wird oft das verkauft, was verkauft werden kann, um Liquidität zu generieren. Gold ist eine der liquidesten Anlageklassen weltweit. Allerdings sollte man die Kirche im Dorf lassen: Auch wenn es aktuell Rückgänge gibt, sind Gold und Silber im Vergleich zu vor sechs Monaten, einem Jahr oder zwei Jahren immer noch im Plus.

Wichtig: In der jetzigen Situation ist es entscheidend, keine Panik zu schieben. Wer eine Strategie hat, sollte die Chancen nutzen. Wer keine Strategie hat, sollte sich dringend damit auseinandersetzen und gegebenenfalls fachliche Unterstützung suchen.

Fazit: Strategie und Ruhe bewahren

Die aktuelle Marktsituation ist von Unsicherheit geprägt. Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, eine Strategie zu haben und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch in schwierigen Zeiten gibt es immer wieder Profiteure. Ein breit aufgestelltes Portfolio kann helfen, die Risiken zu streuen und von positiven Entwicklungen zu profitieren.

Zsolt Janos rät dazu, die aktuelle Situation realistisch zu betrachten und sich zu fragen, in welchen Bereichen man sich wie anpassen sollte.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Der US-Dollar wird stärker.
  • Es werden steigende Zinsen erwartet.
  • Die Konjunkturaussichten sind eher schwach.
  • Die Ölpreise steigen aufgrund von Versorgungsängsten.
  • Gold und Silber werden in Krisenzeiten oft verkauft, um Liquidität zu schaffen.

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